Schlussreise 1962er

27.09.2013 | Andy Koch | 0 Kommentare
Reise mit vielen Überraschungen
Am Samstag, 23. August, standen 38 reisefreudige Mitglieder des Jahrgangs 1962
mit Sack und Pack zu ihrer «Güüggi»-Schlussreise bereit. Das exakte Reiseziel war
unbekannt, man wusste einzig, dass die Destination Ostschweiz hiess.
Nach fast zwei Stunden Fahrt wurde das Geheimnis gelüftet. Der Reisebus rollte im Städtchen
Appenzell ein und entliess die Reisenden zu einer interessanten Stadtführung, welche mit einem
währschaften Apéro begann. Die gesellige Gruppe lauschte beim traditionellen «Käsfl ade» den
Ausführungen der Führerin über die Geschichte des Appenzells und seines Städtchens. Nach kurzer
Zeit jedoch öffnete Petrus über Appenzell die Regenschleusen. Das unerwünschte Nass liess
die Teilnehmer in die nahe Kirche flüchten. Im Trockenen konnte die interessante Geschichte des
kleinen Ortes weiter verfolgt werden. Wie überall in der Schweiz, herrschten im damaligen Kanton
Appenzell konfessionelle Konfl ikte. Dies führte im Jahr 1597 dazu, dass sich der Kanton ins katholische
Innerhoden und ins reformierte Ausserrohden teilte. Wieder an der frischen Luft, mit
Regenschirmen bewaffnet und der Sonne im Herzen, konnte die spannende und mit kulinarischen
Spezialitäten gespickte Führungweiter genossen werden.

Säntis, der grösste Appenzeller:

Schliesslich führte die Reise dem Übernachtungsziel entgegen. Zu Füssen des Säntis, auf der Schwägalp,
war die letzte Etappe des Tages erreicht. Nach dem Appell zum Zimmerbezug, konnten sich
die Ausfl ügler in ihren Logis gemütlich einrichten und für einen Moment den erlebnisreichen Tag
ein bisschen Revue passieren lassen. Mental wieder fit, wurde bei einem köstlichen Nachtessen das
Ende des Tages zelebriert. Mitten in der Nacht zogen die Wettergötter alle Register ihres Könnens
und weckten die schlummernden Gäste mit einem Sturm aus Regen und Schnee. Frühmorgens
um acht Uhr traf man die sonst so agilen Jahrgänger noch ein wenig müde in der Gondel zum
Säntis. Dieser präsentierte sich im dicken Wolkenmantel und verhüllte die Sicht ins Tal. Beim
Anblick des reichhaltigen und einladenden Frühstücksbuffets wurden die Villmerger wieder
munter. Frisch gestärkt und hellwach reiste die Gruppe nochmals ins Städtchen Appenzell. Diesmal
konnten bei Sonnenschein die Vorzüge des Ortes nochmals genossen
werden, bevor es Nord westwärts weiter ging.

Mit Witz zum Muskeltraining

Einen nächsten Stopp gab es auf der Passhöhe Hulftegg. Dies ist ein begehrtes Ausfl ugsziel für
Wanderer, Velofahrer und Biker. Aber auch für hungrige Jahrgänger ein willkommener Halt zu einer
gemütlichen Kaffeerunde. Ein kurzer Witzweg auf der Passhöhe bot sich an, die Beine vor der
Heimreise nochmals zu vertreten und zugleich die Gesichtsmuskulatur zu trainieren. Das erlebnisreise
Wochenende bleibt wohl für alle unvergesslich.


 




Quelle: Villmerger Zeitung 27.09.2013 Text und Bild: Susanne Vock
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